Glossar

APN

APN (access point name) bezeichnet den Zugangspunkt eines Mobilfunknetzes für die Paketdatenübermittlung mit GPRS, HSDPA oder HSPA+. Gängige APN Zugangspunkte in Deutschland sind z.B.

  • T-Mobile: internet.t-mobile Username: tm Password: tm
  • Vodafone: web.vodafone.de Username: - Password: -
  • Vodafone: home.vodafone.de Username: - Password: - (Datenrouter)
  • Vodafone: event.vodafone.de Username: - Password: - (Prepaid SIMs oder andere Sondertarife)
  • E-Plus: internet.eplus.de Username: eplus Password: gprs (seit 2017 nicht mehr verwendet)
  • o2 Germany: internet Username: - Password: -
  • vistream: internet.vistream.net Username: WAP Password: Vistream

Quelle: www.teletarif.de (externer link)

Hinweis: Seit 2016 ist O2 Deutschland (Telefonica) mit E-Plus (KPN) fusioniert.

- Weitere APN Informationen finden sich z.B. hier: http://wiki.apnchanger.org/Main_Page

Bei den meistens Internet fähigen Mobiltelefon sind die passenden APN Angaben vorprogrammiert. Nicht mehr alle Provider verlangen überhaupt einen APN Eintrag.

BRI

BRI (basic rate interface) ist eine Bezeichnung für einen ISDN Basisanschluss. Mit zwei Sprachkanälen, deswegen gelegentlich auch ISDN2 genannt.

CLIP

CLIP (Calling Line Identification Presentation) bezeichnet das Anzeigen der eigenen Rufnummer nach aussen.

CLIR

CLIR (Calling Line Identification Restriction) bezeichnet das Unterdrücken der eigenen Rufnummer nach aussen

CSD, GPRS, EDGE, HSPDA, HSPA+, LTE

CSD, GPRS, EDGE, HSPDA, HSPA+,LTE sind verschiedene Verfahren der Datenübertragung im Mobilfunknetz.

DHCP

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht die Zuweisung der Netzwerkeinstellungen durch eine DHCP Server.

DNS

DNS (Domain Name System) ist eine Art Verzeichnis indem die Zuordnung von Domainnamen zur jeweiligen IP Adresse gespeichert ist.

DTMF

DTMF (Dual-tone multi-frequency) bezeichnte das Ton- oder Mehrfrequenzwahlverfahren im analogen Telefonnetz.

FXO und FXS

FXS (Foreign eXchange Station) bzw. FXO (Foreign eXchange Office) sind englischsprachige Bezeichungen für (ursprünglich analoge) Telefonanschlüsse bzw. Telefongeräte > umgangsprachlich auch POTS

ISDN

ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein digitales Telefonnetz.

LAN

LAN (local area network) ein lokales Netzwerk von Rechnern etc.

Mobile office

Mobile office, bezeichnet ein mobiles Büro. z.B. in einem LKW, einem Einsatzleitwagen, einem Bürocontainer, einem Binnenschiff , einem Übertragungswagen oder Konferenzfahrzeug.

Um die Arbeitsumgebung möglichst komfortabel zu halten werden hier verschiedene unserer LTE, UMTS und GSM Schnittstellen eingesetzt, wie die WLL550 Pro für Fax und Telefon und Internet, das CBS2600 für mobiles grenzüberschreitendes Breitbandinternet oder eine AS55x als Leitungsersatz oder SMS Gateway.

MUX (Multiplexer)

Die Cinterion/Gemalto Funkmodule können mit einen Multiplextreiber (MUX driver) angesteuert werden um verschiedenen Dienste parallel nutzen zu können. Dies geschieht z.B. in den allen AS55X oder WLL550 bei denen eine SMS Steuerung oder TELNET aktiviert ist.

Netcode

Der 'Netcode' ist eine fünfstellige Kennzeichnung zur Identifizierung eines GSM Netzes, bestehend aus einem dreistelligen Ziffernblock für die Nationalität 'Mobile Country Code' (MCC) und einem zwei- oder dreistelligen Ziffernblock für den Netzbetreiber 'Mobile Network Code' (MNC).

In Deutschland gibt es z.B.:

Gesellschaft = Netcode

  • T-Mobile = 262 01
  • Vodafone = 262 02
  • O2-Telefonica = 262 03* (ehemals E-PLUS)
  • O2-Telefonica = 262 07*

*Hinweis: Seit 2016 ist O2 (Telefonica) mit E-Plus fusioniert. Laut Ankündigung wird der Netzcode 26207 (O2) schrittweise durch 26203 (ehemals E-PLUS) ersetzt

Weiter Netcodes finden sich z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_Network_Code

POTS

Als POTS (plain old telephone service) bezeichnet man 'umgangssprachlich' das 'alte' analoge Telefonnetz bzw. die analoge Telefonzweidrahtschnittstelle oder den a/b - Anschluss.

Die korrekte englische Bezeichnung ist FXS (Foreign eXchange Station) bzw. FXO (Foreign eXchange Office).

PRI

PRI (Primary Rate Interface) oder auch Primärmultiplexanschluss, ist ein ISDN Anschluss mit 30 Kanälen

QSIG / DSS1

QSIG (Q-Interface Signalling Protocol) und DSS1 (Digital Subscriber Signalling System No. 1 ) sind verschiedene Signalisierungsprotokolle des ISDN Systemes.

SABME

„SABME“ (Set Asynchronous Balanced Mode Extended) ist ein Befehl aus dem ISDN Befehlssatz zur Aufbau von Schicht-2

Shared media

„Shared media“ (englisch für: geteiltes Medium). Ein Begriff aus der Netzwerktechnik. Im Mobilfunknetz bedeutet es, dass die Bandbreite eines Netzwerkknotens unter allen dort eingebucht Mobilfunkteilnehmer aufgeteilt wird. D.h. je mehr Teilnehmer aktiv sind, desto weniger Bandbreite steht jedem Einzelnen zur Verfügung.

SIM

SIM (englisch für: subscriber identity module) ist eine Telefonkarte zur Identfizierung von Teilnehmern im Mobilfunknetz. Es gibt sie in verschiedenen Gössen. Als Standard Format ursprünglich in Kreditkartenform, dann als Mini- oder als Micro-SIM und seit einiger Zeit auch als Nano-SIM

SIP

SIP (Session Initiation Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll zur Steuerung von Kommunikationssitzungen. Wird u.a. bei der IP-Telefonie verwendet.

SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist eine Netzwerkprotokoll zur zentralen Überwachung von Netzwerkgeräten von einer Stelle.

TELNET

TELNET (telecommunication network) ist ein klassisches Client/Server-Protokoll, u.a. über TCP/LAN nutzbar um Modemverbindungen aufzubauen

TCP

TCP (transmission control protocol) heisst ein Übertragungsprotokoll für Netzwerke, z.B. das Internet

Trace

„Trace“ (englisch für Spur) meint in diesem Zusammenhang eine Aufzeichung von Ereignissen (auch log-Datei genannt) innerhalb eines Gerätes bzw. die Kommunikation zwischen verschieden Geräten über Schnittstellen wie LAN oder ISDN. Z.B. zur Fehlerdiagnose oder Optimierung.

UDP

UDP (User Datagram Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, das auch im Internet Verwendung findet

VoIP

VoIP (Voice over IP) ist eine Bezeichnung für IP basierte Telefonverbindungen oder auch Internettelefonie.

VPN

VPN (Virtual Private Network) ist ein privates Netzwerk z.B. innerhalb eines öffentlichen Netzwerkes. Es kann ein Computernetzwerk sein aber auch ein privates Telefonnetzwerk.

WAN

WAN (wide area network) ist ein globales Netzwerk von Rechnern. Im weitesten Sinn das „Internet“.

WebUI

Ein WebUI (Web user interface) ist eine Benutzerschnittstelle auf Basis von HTML Programmierung, die mittels eines Internetbrowsers bedient werden kann. D.h. alle Anzeigen und Einstellungen werden in einem oder mehreren Browserfenstern vorgenommen. Vorteile eines WebUI sind die Plattformunabhängigkeit und der Verzicht auf spezielle Konfigurationssoftware.

WLL

WLL (Wireless Local Loop) bedeutet einen klassischen Telefonanschluss über Mobilfunk bereitzustellen. Weil entweder keine Festnetzleitung zur Verfügung steht oder sich der Standort ändern kann mobile_office.

WWAN

WWAN (wireless wide area network) ähnlich wie oben, nur auf Basis von drahtlosen Verbindungen.